Über uns > Schulentwicklung
Schulentwicklung an der DENOSO
Die Deutsch-Norwegische Schule Oslo (DENOSO) kennt ihre Stärken, nimmt ihre Entwicklungsschwerpunkte ernst und stellt sich flexibel neuen Herausforderungen.
Ein zielgerichteter, systematischer und reflektierter Prozess ermöglicht die Entwicklung hin zu immer mehr Professionalisierung und einer Anpassung an die sich stetig verändernden Bedingungen und Bedürfnisse.
-
Die Deutsch-Norwegische Schule Oslo (DENOSO) kennt ihre Stärken, nimmt ihre Entwicklungsschwerpunkte ernst und stellt sich flexibel neuen Herausforderungen. Die Schulentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der an der DENOSO einen hohen Stellenwert einnimmt. Sie wird konsequent und verbindlich vorangetrieben, indem alle Lehrkräfte aktiv an Themen der Schulentwicklung mitwirken und Verantwortung für die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Schule übernehmen.
Für eine erfolgreiche Umsetzung der Schulentwicklung ist eine transparente und verlässliche Organisation erforderlich. Dazu gehören klar benannte Zuständigkeiten, abgestimmte Fortbildungsmaßnahmen, verbindlich vereinbarte Zeitfenster für die Arbeit an der Unterrichtsentwicklung sowie eine zentrale Dokumentation.
-
Qualitätsentwicklung erfordert eine verlässliche und institutionell klar verankerte Organisation. An der Deutsch-Norwegischen Schule Oslo übernimmt der PQM-Ausschuss die zentrale Steuerung des Pädagogischen Qualitätsmanagements (PQM) und koordiniert die wesentlichen Prozesse der Schulentwicklung.
Dem PQM-Ausschuss gehören der Schulleiter, die norwegische Stellvertretung (= Leitung der SMU) die Grundschulleitung, die PQM-Beauftragte sowie die Leitung der Schulentwicklungsgruppe (SEG) an. Die Leitung des Gremiums liegt in der Regel bei der PQM-Beauftragten. Der Ausschuss trifft sich einmal wöchentlich.
Der PQM-Ausschuss verantwortet insbesondere die strategische Steuerung der Schulentwicklung. Dazu gehören die Formulierung und Priorisierung von Schulentwicklungszielen, die Erstellung und Fortschreibung des Aktionsplans (s. Anlagen) sowie die regelmäßige Überprüfung des schulischen Leitbilds. Ergebnisse interner und externer Evaluationen werden systematisch ausgewertet und in die Weiterentwicklung von Unterricht und Schule integriert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherung und Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität. Der Ausschuss stimmt pädagogische Konzepte ab, unterstützt schulische Entwicklungsprojekte und fördert eine Feedback- und Reflexionskultur im Unterricht und im Kollegium.
Darüber hinaus begleitet der PQM-Ausschuss zentrale Prozesse der Organisations- und Personalentwicklung. Dazu zählen die Strukturierung von Arbeitsprozessen, die Unterstützung von Projektarbeit sowie die Förderung von Teamarbeit und kollegialem Austausch.
Besondere Bedeutung kommt auch einer transparenten Kommunikations- und Beteiligungskultur zu. Informationswege werden klar gestaltet, Beteiligungsformate für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern unterstützt und Entwicklungsprozesse nachvollziehbar kommuniziert.
Zur Sicherung nachhaltiger Schulentwicklung werden Maßnahmen und Ergebnisse dokumentiert, erfolgreiche Projekte verstetigt und verbindliche Standards entwickelt.
Die Aufgaben der PQM-Beauftragten sind im Geschäftsverteilungsplan der Schule dokumentiert.
Aktuelle Mitglieder sind:
Dr. Ulrich Mayer
Britta Platz
Solfrid Storum-Wichert
Ariana Peterca
-
Die Mitglieder der Schulentwicklungsgruppe (SEG) koordinieren die Projekte der Schulentwicklung. Sie sorgen für die Abstimmung zwischen den einzelnen Projektgruppen, geben Impulse für neue Entwicklungsvorhaben und beraten die Projektgruppenleitungen bei der Umsetzung ihrer Projekte.
Die SEG trifft sich dreimal pro Schuljahr. Ihr gehören die Sprecherinnen und Sprecher der Projektgruppen, der Schulleiter, die Grundschulleitung, ein Mitglied des Vorstands sowie die oder der PQM-Beauftragte an.
Seit dem Schuljahr 2026/2027 nehmen zudem jeweils eine Elternvertreterin bzw. ein Elternvertreter sowie eine Schülervertreterin bzw. ein Schülervertreter – in der Regel die Schülersprecherin oder der Schülersprecher – an der 2. Sitzung im Schuljahr teil. Ebenfalls beteiligt ist die Leitung der SMU, sowie die bzw. der KdU.
Die Leitung der SEG wird am Ende eines jeden (zweiten) Schuljahres für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Wahlberechtigt sind alle Lehrkräfte, die im folgenden Schuljahr verbindlich in einer Arbeits- oder Projektgruppe der Schulentwicklung mitarbeiten. Zur Wahl stellen kann sich jede Lehrkaft, die im aktuellen Schuljahr Mitglied einer Projektgruppe ist. Die aktuelle SEG-Leitung ist Ariana Peterca.
-
Zielorientierung ist ein wesentlicher Faktor der pädagogischen Qualitätsentwicklung. Daher ist es notwendig, die Ziele präzise zu formulieren und an den strategischen Zielsetzungen der Schule auszurichten. Ziele für das Schuljahr werden im Aktionsplan der DENOSO zur Schulentwicklung SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert) ausgewiesen.
Langfristige Entwicklungsziele erwachsen aus dem Kollegium oder aus internen und externen Evaluationen (Projektgruppenevaluation, Schüler-Eltern-Lehrer-Umfrage, Zufriedenheitsumfragen, Schülerfeedback, Bilanzbesuch, Peer-Review, BLI). Sie werden in entsprechenden Projektgruppen an den Grünen Donnerstagen (s. Konferenzordnung) bearbeitet.
Jährlich werden mittelfristige Entwicklungsziele in Form von Projektkarten formuliert, die als Meilensteine zur Umsetzung langfristiger Entwicklungsziele führen.
Operative Ziele werden spätestens zum Beginn eines Schuljahres festgelegt. Die Lehrkräfte schließen sich auf Basis ihrer individuellen Interessen eigenverantwortlich zu Arbeitsgruppen zusammen und wählen ein gemeinsames kurzfristiges Projektziel aus, das im Schuljahr bearbeitet werden soll. Jede Arbeitsgruppe füllt zu Beginn des Schuljahres eine entsprechende Projektkarte aus.
-
Die SMU ist ein Gremium, welches an den Schulen in Norwegen etabliert ist. Ständige Mitglieder sind die stellvertretende Schulleiterin (norwegisch) Solfrid Storum und die Sozialllehrerin Birgit Korneliussen. Aus allen Teilen der Schulgemeinschaft finden sich Vertreter in diesem Gremium, das sich mit dem physischen als auch dem psychischen Sozial- und Lernmilieu der Schule befasst und hier Anregungen und Verbesserungen per Antrag an die Schulleitung geben kann. Für das Schuljahr 2026/2027 wurde eine neue Struktur geschaffen, die dem norwegischen System entspricht. Es wird zukünftig zwei Gremien SMU geben, die sich beide viermal im Schuljahr treffen.
SMU Klassen 1-8
Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bilden die Mehrheit der Gruppe
Dabei werden die Vertreter der Klassenratskinder der Klassen 1-4 in Abstimmung mit der betreuenden Lehrkraft einmal pro Schulhalbjahr eingeladen
Die drei Schülervertreter der Klassen 5 -8 haben vier Treffen im Schuljahr
Die Schülervertreter setzen sich aus SV -Vertretern und interessierten Schüler:innen zusammen, wobei eine Schülersprecherin bzw. ein Schülersprecher in ihrer/seiner Funktion anwesend ist.
Drei Elternvertreter werden in diesem Gremium vertreten sein. Hier sollen Vertreter des Elternbeirates als auch interessierte Eltern anwesend sein
SMU Klassen 9-12
Hier müssen die Schülerinnen und Schüler in der Mehrzahl sein
Die vier Vertreter der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-12 treffen sich vier Mal im Schuljahr
Die Vertreter setzen sich aus Mitgliedern der SV und interessierten Schülerinnen und Schülern zusammen
Eine Schülersprecherin bzw. ein Schülersprecher ist fester Teilnehmer der Schülergruppe.
Zwei Elternvertreter werden in diesem Gremium vertreten sein. Auch hier sollen Vertreter des Elternbeirates als auch interessierte Eltern vertreten sein.
Es findet eine enge Zusammenarbeit der tragenden Säulen der Schulentwicklung PQM, SEG und SMU statt.
-
1. Institutionalisierung von Governance-Strukturen
Bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 werden zentrale Arbeitsgruppen sowie neue Routinen, Aufgabenteilungen und interne Kontrollsysteme in Vorstand und Verwaltung weiter institutionalisiert, verbindlich dokumentiert und regelmäßig im Arbeitsalltag angewendet. Hierzu zählen insbesondere klar definierte Zuständigkeiten, regelmäßige Sitzungs- und Berichtsformate sowie transparente Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse zur nachhaltigen Verstetigung der Governance- und Verwaltungsstrukturen.
2. Schwerpunkt Digitalisierung
Bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 wird das Medienkonzept umgesetzt und evaluiert. Mindestens 80 % der Lehrkräfte nehmen an den schulinternen (Mini-)Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen teil und setzen die schulischen IT-Plattformen regelmäßig im Unterricht und bei den weiteren schulbezogenen Prozessen ein.
3. Differenzierter Unterricht in der Sekundarstufe
Bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 werden mindestens zwei bewährte Differenzierungsmethoden aus der Grundschule in der Sekundarstufe eingeführt, von allen Lehrkräften erprobt sowie deren Wirksamkeit evaluiert.
4. Sprachsensibler Unterricht
Bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 integrieren alle Fachschaften verbindlich sprachsensible Elemente in ihren Unterricht, die regelmäßig angewendet werden und deren Wirkung anhand von Schülerfeedback überprüft wird.
Möchten Sie Ihr Kind in der Deutsch-Norwegischen Schule Oslo anmelden? Hier finden Sie alle Informationen, die Sie zur Anmeldung benötigen.
Haben Sie Fragen zur Schulentwicklung?
PQM-Verantwortliche
Britta Platz
SEG-Verantwortliche